Kirche in Linden
"Kirche und Hospizarbeit in Linden und Limmer“ - es geht weiter!


Schwerkranke, sterbende Menschen und ihre Angehörigen haben oft den Wunsch, dass der/die Kranke so lange wie möglich zu Hause bleiben, ja vielleicht sogar zu Hause versterben kann. Um das zu ermöglichen, bieten ambulante Palliativ- und Hospizdienste umfangreiche Unterstützung. Das beinhaltet palliativmedizinische und pflegerische Beratung und Versorgung, die ständige Erreichbarkeit einer Rufbereitschaft, die Unterstützung und Begleitung durch ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und seelsorgliche Begleitung, z.B. durch Besuche, Gespräche und christliche Rituale.


Damit möglichst viele Menschen von diesen Angeboten erfahren und sie in Anspruch nehmen können, arbeiten der Ambulante Palliativ- und HospizDienst Hannover und die evangelischen und katholischen Kirchengemeinden in Linden und Limmer gemeinsam daran, ihre jeweiligen Angebote an Schwerkranke, Sterbende und ihre Angehörigen und Freunde besser miteinander zu verbinden und die Menschen in den Stadtteilen gemeinsam über die Möglichkeiten und Hilfsangebote zu informieren.


Dazu gab es bereits in den letzten Jahren verschiedene Veranstaltungen - erinnert sei an das Trostkonzert in der Bethlehemkirche - und auch in diesem Jahr gibt es bereits eine Reihe von Ideen, wie das Thema Hospizbegleitung im Stadtteil wachgehalten werden soll.


Die nächste Veranstaltung findet am Montag, dem 12. Mai 2014 um 19.30 Uhr in der Warenannahme des Kulturzentrums FAUST statt.

Zu sehen ist der Film „Halt auf freier Strecke“,– im Anschluss wird es Gelegenheit zu Zusammensein und Gespräch geben.


Filminfo: Der 44-jährige Frank Lange wird mit seiner Krebsdiagnose konfrontiert: der entdeckte Hirntumor ist bösartig und nicht operabel; dem Familienvater, der mit Ehefrau Simone und den beiden Kindern Lilly und Mika lebt, werden nur noch wenige Monate gegeben. Patient, Kinder und Ehefrau müssen mit den Symptomen der Krankheit ihres Vaters zurechtkommen und sind mit der Situation überfordert. Der Tumor raubt Frank das Gedächtnis, dann die Orientierungsfähigkeit sowie die Kontrolle über wichtige Körperfunktionen. Aufgrund der Schmerzen ist er ständig auf Morphium angewiesen. Schließlich verliert Frank sein Sprachvermögen und wird zum Pflegefall. Er stirbt zu Hause bei seiner Familie.


Ein weiterer Termin zum Vormerken ist der 19. September, wenn das Projekt in der St. Benno-Kirche bei der „Langen Nacht der Kirchen“ vertreten sein wird.


Wenn Sie jetzt schon Fragen zu unserer Arbeit haben, Informationen oder Unterstützung benötigen, dann wenden Sie sich bitte an den Ambulanten Palliativ- und HospizDienst Hannover (APHD), Tel.: 13 17 111 oder an Ihre Kirchengemeinde.